Die unterirdische Führungsstelle der NVA in Harnekop bei Prötzel zählte zu den bestgeschützten militärischen Anlagen der DDR. Das in den 1970er-Jahren errichtete Schutzbauwerk diente als vorbereitete Hauptführungsstelle des Ministeriums für Nationale Verteidigung für den Krisen-, Verteidigungs- und möglichen Kernwaffenfall. Mehrere hundert Angehörige des Führungsstabes hätten hier bis zu vier Wochen autark arbeiten können. Ausgestattet mit eigener Energieversorgung, Luftfilterung, Tiefbrunnen, Nachrichtentechnik und abgeschirmten Befehlsräumen war der Bunker ein zentrales Element der militärischen Führungsstruktur des Kalten Krieges. Foto: Kevin Hackert | Lizenz: CC BY-NC 2.0 | Original: Flickr